Fakten und Zahlen:
Sprache: Französisch
Staatsform: Überseedépartement
Fläche: 1.128 km²
Koordinaten: 14°38' N, 61°1' W / Grosse Antillen
Hauptstadt: Fort-de-France
Währung: € - Euro
Einwohnerzahl: 402.000 Personen
Internet TLD: .mq
Schon beim blossen Namen Martinique tauchen vor dem inneren Auge saftige Früchte auf wie aus dem Paradies, man spürt die leichte Brise und den Duft nach Vanille und Pagodenbäumen und glaubt fast, das Rauschen der klaren Wellen zu hören. Von Fort-de-France bis zur Baie du Robert, von den Plages du Diamant bis zu den Ruinen von Saint-Pierre, von Grand-Riviere bis Vauclin zeigt die von einer zerklüfteten Küste gesäumte Insel Martinique die ganze Magie einer vielfältigen Landschaft. Eine Insel, auf der die kreolischen Trommeln den Rhythmus zu romantischen Balladen aus Frankreich oder dem Blues der Sklaven in der Zuckerrohrfeldern schlagen. Kräftiger Punsch, Gesang und bunte Tücher - Martinique, die Insel der Blumen und der schönen Frauen hat viel zu bieten.
Fort-de-France:
Der 1995 renovierte Flughafen Lamentin ist nur 7 km von der Stadtmitte von Fort-de-France entfernt.
Die Hauptstadt des französischen Übersee-Departments hat 150'000 Einwohner.
Fort-de-France ist nicht nur das Verwaltungszentrum von Martinique, sondern auch und vor
allem das Herz der Insel. Die Stadt sieht sich als weltoffen - aus Afrika kommt der Rhythmus, aus Frankreich die Bäckereien und die
Öffnungzeiten der Behörden, und aus Amerika scheinen die Jungen zu stammen, die mit Inlineskates und Baseball-Mütze an den
Fussgängern vorbeisausen.
Vor allem jedoch ist Fort-de-France, wie die ganze Insel, eine schöpfung der Seeleute und Pflanzer.
Besonders stolz ist die Stadt auf ihre vielschichtige, bunte Bevölkerung. In dieser Bevölkerungsvielfalt wurzeln der Reichtum und
die Identität von Martinique.
Cathedrale Saint-Louis:
Zwischen zwei Spaziergängen durch die von Läden gesäumten Gassen, in denen immer etwas los ist, lohnt es sich, einen Blick in die
Kathedrale zu werfen.
Das 1671 eingeweihte Gotteshaus ist ein echter Bau der Tropen, der seit seiner Fertigstellung mehrfach durch
die auf die Ausbrüche des Vulkans Montagne Pelee folgenden Erdbeben und Feuersbrünste zerstört und insgesamt siebenmal umgebaut
wurde. Jeden Sonntag findet zur Stunde der Messe in der Kirche und auf dem Vorplatz ein echtes Schauspiel statt: Elegante Strohhüte,
weisse Spitzenkleider, die klaren Stimmen der kleinen Mädchen mit bunten Haarschleifen in den Zöpfchen, enge Reihen kleiner Jungen
im schwarzen Anzug und schief sitzender Schleife.
Der heutige Bau der Kathedrale stamm von 1978, entspricht jedoch ganz genau den
Plänen des Architekten Henri Picq von 1895, dem auch das Musee Schoelcher zu verdanken ist. Die Kirchturmspitze ragt über 60 m hoch
in den Himmel, während die Grundmauern 40 m tief in der Erde wurzeln. Sie ist Saint-Louis, dem Schutzpatron von Fort-de-France geweiht.
Nach oben: Details Karte: Wikipedia: Korrigieren:
